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Das Forum für Musiker und Musikschaffende |
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Nachricht |
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MightyDuck
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Verfasst: 10.06.2006 13:48 |
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| Trusted Junior |
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Registriert: 04.02.2006 20:45 Beiträge: 225 Wohnort: irgendwo im Taunus
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Hallo Leute, zwar spiele ich kein Schlagzeuge, aber dennoch (oder vielleicht gerade deswegen) habe ich eine Frage dazu: Beim swing auf dem Schlagzeug, liegt ja die Betonung auf den schwachen Zählzeiten, sprich 2. u. 4 Schlag. Nun meine Frage: Welche Drum bzw. Becken spielt welche Betonung?!?  Ich gehe jetzt von einem 4/4 Takt aus. Bitte helft mir.. danke im Voraus... MfG M.B.
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Gäbsn
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Verfasst: 10.06.2006 16:06 |
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| Semi-professional |
Registriert: 05.11.2004 22:28 Beiträge: 304 Wohnort: Laupheim
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ich versteh nich ganz was du meinst,(liegt vllt. daran, dass ich swing nich spielen kann) aber in nem 4/4 takt sind 2 und 4 die zeiten wo die snare drauf kommt. also ganz normal. und was meinst du mit schwach? greets gäbsn
_________________ test
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MightyDuck
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Verfasst: 10.06.2006 16:21 |
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| Trusted Junior |
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Registriert: 04.02.2006 20:45 Beiträge: 225 Wohnort: irgendwo im Taunus
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Mit schwacher Zählzeit meinte ich einfach den 2. und 4. Schlag...schwach daher, da klassisch der 1. und 3. Schlag betont werden ..und hier der Swing eben andersartig ist..und deswegen wollte ich wissen wann welches Becken od. welche Drum nen Schlag abbekommt... Gibt es da vielleich ein od. mehrere Grundschemen?!? MfG M.B.
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Gäbsn
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Verfasst: 10.06.2006 18:56 |
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| Semi-professional |
Registriert: 05.11.2004 22:28 Beiträge: 304 Wohnort: Laupheim
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ich hab mal gegoogelt und bin dabei auf das gestossen:  vllt. hilft dir das ja weiter. greets
_________________ test
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MightyDuck
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Verfasst: 10.06.2006 20:07 |
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| Trusted Junior |
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Registriert: 04.02.2006 20:45 Beiträge: 225 Wohnort: irgendwo im Taunus
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hey Gäbsn..genau das meine ich mit dem Bild machst du es mir sehr viel leichter meine Frage zu schildern. Das Bild zeigt ja, dass das Schlagzeug immer eine Viertel spielt und dann 2 Achtel, wobei die erste länger gespielt wird als die zweite. Und genau hier möchte ich wissen wann die BAse, das Becken und die Snare-Drum ihren Einsatz haben...ich hoffe jetzt ist mein Anliegen verständlich... MfG M.B.
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Gäbsn
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Verfasst: 10.06.2006 22:00 |
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| Semi-professional |
Registriert: 05.11.2004 22:28 Beiträge: 304 Wohnort: Laupheim
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sodelet, jetzt hab ich nochmal probiert. hab das ganze mal mit meinem billig midieditor gemalt und als midi file gespeichert. hoffe ich kann dir damit weiterhelfen. hier als bild mit zählzeit  und hier als midi file http://slaters.sl.funpic.de/para/DLE_24.midgreets, gäbsn edit sagt, nach einem weiteren lesen deines textes: vllt. solltest du nächstesmal selbst google benutzen 
_________________ test
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MightyDuck
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Verfasst: 11.06.2006 09:39 |
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| Trusted Junior |
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Registriert: 04.02.2006 20:45 Beiträge: 225 Wohnort: irgendwo im Taunus
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Seh, ich das richtig, dass die dead-notes die snare, die betonung auf die 2 die Basedrum und die Betonung auf die 4 das Becken spielen?!? Danke für deine vielen Bemühungen...so langsam klärt sich das Bild...  thx MfG M.B.
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mischa.mole
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Verfasst: 11.06.2006 12:20 |
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| Trusted Junior |
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Registriert: 18.11.2004 14:37 Beiträge: 127 Wohnort: Mödling
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Bei einem Standard-Swing spielt man üblicherweise auf 2 und 4 die hihat mit dem Fuß...das Becken-Pattern was du gepostet hast, stimmt. Aber kein guter Schlagzeuger wird das genauso spielen, sondern er wird mit allem variieren...gerade bei dieser Art von Musik ist es wichtig, dass der Schlagzeuger die Melodie/Soloinstrumente unterstützt/mitphrasiert etc. Genau das ist es auch, was für einen Schlagzeuger diese Sparte so interessant macht (meine meinung) mfG mischa
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MightyDuck
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Verfasst: 11.06.2006 16:13 |
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| Trusted Junior |
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Registriert: 04.02.2006 20:45 Beiträge: 225 Wohnort: irgendwo im Taunus
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das ist mir schon klar, dass der Schlagzeuger sich nicht so strikt an das Hauptschema halten sollte...aber ich brauchte jetzt nur mal nen Grundschema für nen Musikreferat..und da ich kein Schlagzeuger bin, bin ich mal in das Schlagzeuger-Forum abgedriftet..vielen Dank, dadurch kann ich mein ref noch transparenter gestalten ..thx a lot MfG M.B.
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double-stroke
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Verfasst: 20.06.2006 18:41 |
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| Zuschauer |
Registriert: 31.05.2005 15:14 Beiträge: 11 Wohnort: München
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Hallo, Gäbsn hat ja mit seinen Noten schon versucht, der Diskussion ein wenig mehr Struktur zu geben. Ich versuchs auch nochmal.
Swing basiert auf einer Dreier-Logik, ganz ähnlich wie ein normaler Shuffle.
Shuffle (z.B. Blues):
1 e & 2 e & 3 e & 4 e &
Swing:
1 e & 2 e & 3 e & 4 e &
Fett bedeutet, daß hier die Betonungen sitzen, die dieses Pattern zu dem machen, was es ist, in diesem Fall eben Swing. Aber nur ein Element des Schlagzeugs, im Falle von Swing wohl die Ride, spielen es. Der Drummer ist relativ frei, wie er den Rest ausgestalten will, zumindest in dem Rahmen, dem ihm Konvention und Bandkollegen lassen.
Ich würde, wenn man einfach verlangt "Spiel Swing!" einfach anfangen, auf der Ride das oben abgezählte Pattern zu spielen und auf der 1 und der 4& ganz sachte die Basedrum kommen lassen. Auf 3e oder sowas unorthodoxem wurde ich dann ganz leise eine Snare einfügen, um die Schräge dieses schönen Rhytmus zu unterstreichen.
Ob ich durchgehend etwas auf 2 und 4 betonen würde, käme darauf an, der Swing wäre dadurch schon recht rockig und kaum noch Swing. Eher Charleston - dann aber das Swing Pattern auf der Hi-Hat mit schönem Zischen über alle e-Zählzeiten drüber weg (um bei obigem Zählbeispiel zu bleiben).
Aber ich will das Augenmerk der genigten Leserschaft auf das eigentliche Problen lenken und mal ketzerhaft so tun, als wäre Swing ein 4/4-ler, der nicht in Dreier unterteilt ist:
1 e & e 2 e & e 3 e & e 4 e & e
1 e & e 2 e & e 3 e & e 4 e & e
1 e & e 2 e & e 3 e & e 4 e & e
Und - schwupp - nach nur drei Takten geht alles wieder von vorne los. Ein Schlagzeuger, der jetzt noch in der Lage ist, 2 und 4 mit Basedrum oder Snare zu betonen und dabei lässig ein Gespräch zu führen hat zumindest viel Unabhängigkeit geübt.
Was ich sagen will ist folgendes: Wenn es notwendig ist, einen Swing zu spielen UND es notwendig ist, die 2 und die 4 zu betonen, dann findet ein guter Schlagzeuger einen Weg dorthin. Wenn der Swing als Illusion einen Rock-4/4 durchschneiden soll, dann ist das zweite Beispiel nicht schlecht.
Bestes Beispiel dafür, was alles geht (und dabei noch gut klingt): Dave Brubecks "Take Five" mit Billy Cobham am Schlagzeug, die einen 5/4 Takt swingen - göttlich.
Dirk
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